Mittwoch, 7. April 2010

Mein Kurs in Tibet Buddhismus, Meditation und Yoga

Waehrend Michael die wundervollen Berge bezwungen hat und nun ganz beseelt und mit gluecklichem Herzen zurueck gekehrt ist, habe ich versucht, die innere Ruhe und meine Seele aufzuspuehren. Ich kann leider nicht sagen, besondere Fortschritte gemacht zu haben (ausser bezogen auf mein Englisch :-)). Aber zunaechst ein kleiner Ueberblick, ueber den Tagesablauf:
- 5:45 Aufstehen
- 6:30 Mediation
- 7:00 erster Tee
- 7:30 Hatha Yoga
- 9:00 Fruehstueck
- 10:00 Teaching
-12:00 bis 15:00 Mittag
- 15 :00 Teaching
- 17:30 Hatha Yoga
- 18:30 Abendessen
- 19:30 Mediation
anschliessend Schweigen bis nach der Morgenmeditation.
Alles in allem kann ich sagen " Ich bin immer noch nicht erleuchtet (und das ist gut so)". Der Unterricht brachte mich , ueber meine ohnehin schon vorhandenen spirituellen und queren Gedanken hinaus :-), leider auch nicht viel weiter. Vielleicht atmet ja der eine oder andere von Euch auf, wenn er das liest :-). Gut war, nicht so viel Englisch sprechen zu koennen. So war ich auf hoeren und nachdenken beschraenkt und konnte meinem Diskussionsbedarf, der doch haeufiger auftrat, nicht befriedigen. Das war eine wirkliche Uebung fuer mich!
Hatha Yoga war funny, insbesondere wegen des Lehrers. Hier ein kleiner Auszug seiner Anweisungen " inhell - excell, neiger, heather, feeter, eyser, com over". Glaubt mir, es ist einfacher zu verstehen, wenn man es liest, als wenn man es hoert. Selbst die Englaenderin hat nichts verstanden. Hier gab es fuer fast alle die Uebung, nicht in Lachen auszubrechen!
Die Mediation war recht gut. Es gab gute Anregungen und Uebungen, ueber reine Konzentration und Atmung hinaus.
Die Gruppe war nett. 10 Frauen unterschiedlichen Alters und ein Mann.
Alles in allem bin ich aber doch froh es getan zu haben, weil ich es mir schon so lange vorgenommen habe und weil ich nun weiss, worauf ich beim naechsten Mal achten werden.

Aber!!! Nachdem gestern Michael mit allen Eindruecken zurueckgekehrt ist, kam doch bei uns bzw. auch bei mir der Gedanken auf, naechstes Jahr 11 Tage das Annapurna Trekking zu machen. Fuer mich bedeutet es zwar ein Jahr Vorbereitung, aber wenn ich jetzt dran bleibe, kann ich es gut schaffen.

Heute haben Michael und ich uns die erste Massage gegoennt. Seeeeeeeeehr entspannend!

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