so, heute Abend geht unser Flug ... nach eine nervenaufreibenden Rueckfahrt von Pokhara nach Kathmandu (9:30 statt 6-7 Stunden) rund 3 Stunden Stopp and go auf der "Bergstrasse' hatten wir gestern noch einen sehr schoenen Tag hier....
Morgens haben wir uns per Taxi zur Boudhnath Stupa bringen lassen und diese wichtigste Stupa nicht nur der tibetischen Fluechtlinge besichtigt (http://de.wikipedia.org/wiki/Bodnath) dann sind wir zu Fuss durch mehrere hauptsaechlich von Exiltibetern bewohnte Stadtviertel zum Kopankloster gelaufen ... nach einer Besichtigung dieses sehr schoenen Klosters haben wir uns dann - etwas erschoepft - in einen vorbeifahrenden 'local Bus" gesetzt, da keine Taxis da waren und sind - nach einer abenteuerlichen Fahrt gluecklich fast dort ausgestiegen, wo wir tatsaechlich hinwollten ... Zufall ;-))
Denn dann haben wir noch die wichtigste hinduistische Staette in Nepal besichtigt und uns von einem Fuehrer alles erklaeren lassen ... (http://de.wikipedia.org/wiki/Pashupatinath) unter anderem haben wir dort mehrere Verbrennung angesehen.
Nun muessen wir packen, unser Gepaeck zwischenlagern und dann noch ein wenig Kathmandu ansehen, bevor uns um 17:30 der Wagen zum Flughafen bringt ... und ein wunderschoener Urlaub im Land der vielen "steps" zuende geht...
...von zuhause werden dann noch ein paar Bilder nachkommen ...
Dienstag, 13. April 2010
Mittwoch, 7. April 2010
Fotoalbum
... so, jetzt gibt es auch ein paar mehr Bilder ... mit einem klick auf das Fotoalbum koennt Ihr sie auch richtig gross sehen...
Gedanken
Auch wenn unsere Reise (Gott sei Dank) noch nicht zu Ende ist, moechte ich doch an dieser Stelle anmerken, dass Nepal ein wunderbares Reiseland ist. Zum einen wegen der Vielfalt an Kultur und Natur, aber insbesondere wegen der Menschen. Die Nepali sind durchweg freundlich und sehr friedfertig. Es ist leicht, mit ihnen in Kontakt zu kommen, Gedanken auszutauschen. Sicherlich verfolgen auch sie ihr Business, und das ist gut so, weil Nepal immer noch eins der aermsten Laender der Welt ist. Aber noch tun sie es nicht, zum Preis von Menschlichkeit und Ehrlichkeit (ausser natuerlich auch hier der Eine oder Andere). Die drei Tage alleine in Pokara, waren super einfach und unkompliziert. Mit jedem Tag gehoert man ein Stueck mehr dazu. Die Nepali nehmen einen Menschen wirklich wahr und stehen hilfsbreit zur Seite. Und auch als Frau ist es unkompliziert und entspannt in diesem Land zu sein.
Es ist ein grosses Geschenk hier sein zu duerfen.
Es ist ein grosses Geschenk hier sein zu duerfen.
Mein Kurs in Tibet Buddhismus, Meditation und Yoga
Waehrend Michael die wundervollen Berge bezwungen hat und nun ganz beseelt und mit gluecklichem Herzen zurueck gekehrt ist, habe ich versucht, die innere Ruhe und meine Seele aufzuspuehren. Ich kann leider nicht sagen, besondere Fortschritte gemacht zu haben (ausser bezogen auf mein Englisch :-)). Aber zunaechst ein kleiner Ueberblick, ueber den Tagesablauf:
- 5:45 Aufstehen
- 6:30 Mediation
- 7:00 erster Tee
- 7:30 Hatha Yoga
- 9:00 Fruehstueck
- 10:00 Teaching
-12:00 bis 15:00 Mittag
- 15 :00 Teaching
- 17:30 Hatha Yoga
- 18:30 Abendessen
- 19:30 Mediation
anschliessend Schweigen bis nach der Morgenmeditation.
Alles in allem kann ich sagen " Ich bin immer noch nicht erleuchtet (und das ist gut so)". Der Unterricht brachte mich , ueber meine ohnehin schon vorhandenen spirituellen und queren Gedanken hinaus :-), leider auch nicht viel weiter. Vielleicht atmet ja der eine oder andere von Euch auf, wenn er das liest :-). Gut war, nicht so viel Englisch sprechen zu koennen. So war ich auf hoeren und nachdenken beschraenkt und konnte meinem Diskussionsbedarf, der doch haeufiger auftrat, nicht befriedigen. Das war eine wirkliche Uebung fuer mich!
Hatha Yoga war funny, insbesondere wegen des Lehrers. Hier ein kleiner Auszug seiner Anweisungen " inhell - excell, neiger, heather, feeter, eyser, com over". Glaubt mir, es ist einfacher zu verstehen, wenn man es liest, als wenn man es hoert. Selbst die Englaenderin hat nichts verstanden. Hier gab es fuer fast alle die Uebung, nicht in Lachen auszubrechen!
Die Mediation war recht gut. Es gab gute Anregungen und Uebungen, ueber reine Konzentration und Atmung hinaus.
Die Gruppe war nett. 10 Frauen unterschiedlichen Alters und ein Mann.
Alles in allem bin ich aber doch froh es getan zu haben, weil ich es mir schon so lange vorgenommen habe und weil ich nun weiss, worauf ich beim naechsten Mal achten werden.
Aber!!! Nachdem gestern Michael mit allen Eindruecken zurueckgekehrt ist, kam doch bei uns bzw. auch bei mir der Gedanken auf, naechstes Jahr 11 Tage das Annapurna Trekking zu machen. Fuer mich bedeutet es zwar ein Jahr Vorbereitung, aber wenn ich jetzt dran bleibe, kann ich es gut schaffen.
Heute haben Michael und ich uns die erste Massage gegoennt. Seeeeeeeeehr entspannend!
- 5:45 Aufstehen
- 6:30 Mediation
- 7:00 erster Tee
- 7:30 Hatha Yoga
- 9:00 Fruehstueck
- 10:00 Teaching
-12:00 bis 15:00 Mittag
- 15 :00 Teaching
- 17:30 Hatha Yoga
- 18:30 Abendessen
- 19:30 Mediation
anschliessend Schweigen bis nach der Morgenmeditation.
Alles in allem kann ich sagen " Ich bin immer noch nicht erleuchtet (und das ist gut so)". Der Unterricht brachte mich , ueber meine ohnehin schon vorhandenen spirituellen und queren Gedanken hinaus :-), leider auch nicht viel weiter. Vielleicht atmet ja der eine oder andere von Euch auf, wenn er das liest :-). Gut war, nicht so viel Englisch sprechen zu koennen. So war ich auf hoeren und nachdenken beschraenkt und konnte meinem Diskussionsbedarf, der doch haeufiger auftrat, nicht befriedigen. Das war eine wirkliche Uebung fuer mich!
Hatha Yoga war funny, insbesondere wegen des Lehrers. Hier ein kleiner Auszug seiner Anweisungen " inhell - excell, neiger, heather, feeter, eyser, com over". Glaubt mir, es ist einfacher zu verstehen, wenn man es liest, als wenn man es hoert. Selbst die Englaenderin hat nichts verstanden. Hier gab es fuer fast alle die Uebung, nicht in Lachen auszubrechen!
Die Mediation war recht gut. Es gab gute Anregungen und Uebungen, ueber reine Konzentration und Atmung hinaus.
Die Gruppe war nett. 10 Frauen unterschiedlichen Alters und ein Mann.
Alles in allem bin ich aber doch froh es getan zu haben, weil ich es mir schon so lange vorgenommen habe und weil ich nun weiss, worauf ich beim naechsten Mal achten werden.
Aber!!! Nachdem gestern Michael mit allen Eindruecken zurueckgekehrt ist, kam doch bei uns bzw. auch bei mir der Gedanken auf, naechstes Jahr 11 Tage das Annapurna Trekking zu machen. Fuer mich bedeutet es zwar ein Jahr Vorbereitung, aber wenn ich jetzt dran bleibe, kann ich es gut schaffen.
Heute haben Michael und ich uns die erste Massage gegoennt. Seeeeeeeeehr entspannend!
Dienstag, 6. April 2010
Trecking ... mit Belohnung
Nach 4 Tagen bin ich nun vom Trecking zurueck, hier kurz die Highlights:
- der 2. Tag begann mit 3500 Stufen und rund 1000 Hoehenmeter - in ca. 90min ... danach dann weitere Hoehenemeter ;-)
- am 3. Tag ca. 600 Hoehenmeter vor dem Fruehstueck, erst im Dunkeln hoch und dann nach einem fantastischen Sonnenaufgang zum Fruehstueck wieder runter...
- am 2. und 3. Tag stundenlanges Laufen durch bluehende Rhododendron - Waelder ... das ist unglaublich, wenn man es nicht gesehen hat ...
- eher einfache Unterkuenfte mit gruseligen sanitaeren Anlagen
ach ja, und laufen lauefen laufen, meist bergauf oder bergab ... meine Fuesse haben es mit nur einer Blase ueberstanden, meine Oberschenkel schmerzen, gefuehlt habe ich 3 kg Gewicht verloren und etwas Sonnenbrand, aber ich bin so schnell gelaufen, dass wir gestern das Pensum von 2 Tagen geschafft haben, so dass ich heute schon wieder im Garten von unserem Hotel entspannen konnte ...
Morgen mehr, vermutlich Bilder und einen Bericht von Dagmar, wie es Ihr bei Teaching, Meditation und Yoga ergangen ist.
Gruesse Michael
- der 2. Tag begann mit 3500 Stufen und rund 1000 Hoehenmeter - in ca. 90min ... danach dann weitere Hoehenemeter ;-)
- am 3. Tag ca. 600 Hoehenmeter vor dem Fruehstueck, erst im Dunkeln hoch und dann nach einem fantastischen Sonnenaufgang zum Fruehstueck wieder runter...
- am 2. und 3. Tag stundenlanges Laufen durch bluehende Rhododendron - Waelder ... das ist unglaublich, wenn man es nicht gesehen hat ...
- eher einfache Unterkuenfte mit gruseligen sanitaeren Anlagen
ach ja, und laufen lauefen laufen, meist bergauf oder bergab ... meine Fuesse haben es mit nur einer Blase ueberstanden, meine Oberschenkel schmerzen, gefuehlt habe ich 3 kg Gewicht verloren und etwas Sonnenbrand, aber ich bin so schnell gelaufen, dass wir gestern das Pensum von 2 Tagen geschafft haben, so dass ich heute schon wieder im Garten von unserem Hotel entspannen konnte ...
Morgen mehr, vermutlich Bilder und einen Bericht von Dagmar, wie es Ihr bei Teaching, Meditation und Yoga ergangen ist.
Gruesse Michael
Freitag, 2. April 2010
Von Bandipur bis Pokhara
Hallo zusammen, nach drei Tagen und Naechten im stromlosen (und damit auch ohne Internet, Licht,...) Bandipur, sind wir heute morgen nach Pokhara gekommen... gleich hat sich Dagmar fuer einen viertaegigen Kurs in Meditation und Yoga angemeldet (http://www.pokharabuddhistcentre.com/) und ist nun beim Meditieren...bis montag ist sie nun von 6:30 Morgens bis 20:00 Abends beschaeftigt. Ich werde gleich noch die letzten Utensilien beschaffen und auch fuer mich geht es dann morgen los zum Poonhill...
Die letzten Tage waren seht nett und es ist ueberraschend, wie man ohne Strom leben kann - aufstehen mit den Huehnern (die es dort viel gibt ;-) und frueh schlafen gehen ... das einzige was nervt, ist dass man auch die Akkus der Kamera nicht aufladen kann. In den Restaurants gibt es fast alles, da diese mit Gas kochen, aber Dinge, die einen Kuehlschrank brauchen (z.B. Kaese) gibt es nicht ... Huhn dagegen wird taeglich frisch geschlachtet.
Der Ortskern von Bandipur wurde vor 3 Jahren mit europaeischer Unterstuetzung restauriert, eine kleine Fussgaengerzone gepflastert und die wunderschoenen aber verfallenen Haeuser wieder aufgebaut und zu Hotels und Restaurants umgebaut ... jetzt ueben die Einwohner "tourismus" das klappt schon ganz gut, aber teilweise hat man mehr das Gefuehl bei Freunden zu Gast zu sein, die ueberaus hoeflich mit einem umgehen ... insbesondere die Kinder kommen jederzeit neugierig, keck vorbei und wollen mit einem spielen - oder ein Foto von sich sehen ...
Wir haben uns das Dorf angesehen, sind zu einer 200m tiefen Hoehle gewandert und dann (mit Guide) dort hineingeklettert und das natuerlich nur mit dem Licht unserer kleinen Taschenlampen ...haben verschiedene Tempel besucht und eine Seidenraupenzucht besichtigt ... sonst sind wir durch die Berge gelaufen und haben uns supergut erholt ... auch wenn das Bett eine Katastrophe war (wie ein Brett mit einer duennen Decke). Beim Sonnenaufgang konnte man an 2 Tagen die 8.000er im Dunst erkennen - sonst sieht man leider auch von hier nicht viel, es ist fast immer zu turebe.
Heute Nacht haben wir 2 Hotels, das eine (recht luxurioese) noch aus unserer vorgebuchten Tour ... und das andere (eher einfache) damit Dagmar morgen nicht umziehen muss ... ihr Kurs startet ja schon um 6:30 ... Wir sind bis zum 10. in der Butterfly Lodge (http://www.butterfly-lodge.org/).
(Vielen Dank Marlene fuer den Tipp, der Empfang war superfreundlich)
So, jetzt gehts zum shoppen ... Ihr hoert dann wieder ab Mittwoch von uns an dieser Stelle...
Die letzten Tage waren seht nett und es ist ueberraschend, wie man ohne Strom leben kann - aufstehen mit den Huehnern (die es dort viel gibt ;-) und frueh schlafen gehen ... das einzige was nervt, ist dass man auch die Akkus der Kamera nicht aufladen kann. In den Restaurants gibt es fast alles, da diese mit Gas kochen, aber Dinge, die einen Kuehlschrank brauchen (z.B. Kaese) gibt es nicht ... Huhn dagegen wird taeglich frisch geschlachtet.
Der Ortskern von Bandipur wurde vor 3 Jahren mit europaeischer Unterstuetzung restauriert, eine kleine Fussgaengerzone gepflastert und die wunderschoenen aber verfallenen Haeuser wieder aufgebaut und zu Hotels und Restaurants umgebaut ... jetzt ueben die Einwohner "tourismus" das klappt schon ganz gut, aber teilweise hat man mehr das Gefuehl bei Freunden zu Gast zu sein, die ueberaus hoeflich mit einem umgehen ... insbesondere die Kinder kommen jederzeit neugierig, keck vorbei und wollen mit einem spielen - oder ein Foto von sich sehen ...
Wir haben uns das Dorf angesehen, sind zu einer 200m tiefen Hoehle gewandert und dann (mit Guide) dort hineingeklettert und das natuerlich nur mit dem Licht unserer kleinen Taschenlampen ...haben verschiedene Tempel besucht und eine Seidenraupenzucht besichtigt ... sonst sind wir durch die Berge gelaufen und haben uns supergut erholt ... auch wenn das Bett eine Katastrophe war (wie ein Brett mit einer duennen Decke). Beim Sonnenaufgang konnte man an 2 Tagen die 8.000er im Dunst erkennen - sonst sieht man leider auch von hier nicht viel, es ist fast immer zu turebe.
Heute Nacht haben wir 2 Hotels, das eine (recht luxurioese) noch aus unserer vorgebuchten Tour ... und das andere (eher einfache) damit Dagmar morgen nicht umziehen muss ... ihr Kurs startet ja schon um 6:30 ... Wir sind bis zum 10. in der Butterfly Lodge (http://www.butterfly-lodge.org/).
(Vielen Dank Marlene fuer den Tipp, der Empfang war superfreundlich)
So, jetzt gehts zum shoppen ... Ihr hoert dann wieder ab Mittwoch von uns an dieser Stelle...
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