Mittwoch, 24. März 2010

Homestay und Trecking im Kathmandutal

am 22.3. wurden wir morgens im hotel abgeholt und nach Panauiti gebracht - dort lernnten wir unsere "Hausmutter" kennen und unser Zimmer - das Homestay Programm wird von einer Genossenschaft organisiert und die Haeuser muessen bestimmte Standards erfuellen - z.B. Bad mit Klo und Dusche ... das bedeutet aber noch keinen europaeischen Standard - das Bad hatte etwa 1,5 qm das klo war so wie frueher die franzoesischen toiletten und die dusche der platz bis zur tuer davor - klospuelung funktionierte mit wasserhahn, eimer und handarbeit ;-))
Aber die Freundlichkeit der Menschen ist unglaublich - waehrend unser treckingguide fuer die naechsten tage, uns den ort und die tempel zeigte, ging dann die "hausmutter", die auch die Vorsitzende der cooperative ist, abends mit uns durch das dorf und wir lerneten auch andere - deutlich einfachere - Haeuser kennen.
Dann haben wir mit der Familie zu abend gegessen und dabei auch noch die etwa 8 jaehrige Tochter kennengelernt - englisch sprechen zu koennen ist hier die Garantie fuer einen guten job im Tourismus und so konnte auch die tochter sich schon mit uns unterhalten (der vater ist trecking guide und war mit einer gruppe zum annapurna-basecamp unterwegs).
Am naechsten morgen wurden wir am fruehstuekstisch mit einer Segnung ueberrascht, wobei Dagmar den Goettern (anlaesslich ihrers Geburtstages) opfern durfte und dann bekoamen wir den beruehmten roten punkt auf die stirn - danach starteten wir unser trecking ... leider muessen wir all unser gepaeck mitnehmen, so dass nicht nur der traeger schwer zu tragen hat, sondern auch Dagmar und ich noch je einen, nicht ganz leichen, Rucksack tragen (aber wer nimmt auch schon so viel mit in den Urlaub)...
In den ersten 3 Stunden sind wir durch eine wunderschoene Landschaft gelaufen - durch urige doerfer (man koennte auch armselig sagen) aber die menschen haben sich ueber unser kommen gefreut, die Kinder begruessten uns auf der strasse - aber niemand ist gekommen um zu betteln oder zu verkaufen! jedes haus hat einen kleinen Stall, 2 oder 3 Kuehe, einige Ziegen und Huehner ... Dann nach 3 Stunden haben wir eine buddhistische Pagode erreicht, die speziell fuer die tibetischen Fluechtlinge eine wichtige Pilgerstaette ist - und wahrend wir am Rand des Platzes zu Mittag assen, konnten wir den Opferungen und Anbetungen zusehen - am "lustigsten" war der tibetische Moench, der mit seiner Digitalkamera einen erinnerungsfilm fuer seine Gruppe drehte.
Dann gng unsere Wanderung weiter ... und nun am 2. Abend, sind wir froh morgen nur noch 2 Stunden laufen zu muessen ... heute ging es weit ueber eine Stunde senkrecht ueber Trampelpfade aufwaerts ... immer 10min laufen und 5 min Pause ... jetzt schmerzen die fuesse, die ersten Blasen sind behandelt und der sonnenbrand auch - ach ja, hier sind es tagsuebr ca. 30 Grad und nachts ist es auch sehr angenehm .. das wird an unseren naechten Zielen noch variieren ... dann gibts auch wieder Fotos - von Dagmar noch Danke fue die vielen Geburtstagsgruesse ... Dagmar und Michael

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